Platz 19 in Saarlouis

6. April 2010

Nach dem vergangenen Wochenende bekam ich eine dicke Erkältung und konnte somit keinen Meter Rad fahren. Ostersamstag machte ich meine ersten Radkilometer wieder, da da meine Erkältung am abklingen war. Somit fuhr ich dann am Ostermontag doch nach Saarlouis mit der Zielsetzung ein paar Rennkilometer zu sammeln. Es lief dann aber gar nicht so schlecht. Konnte sogar mal mit attackieren. Am Ende waren vorne 8 Fahrer raus und ich kam im Spurt des Feldes auf den Gesamtrang 19. Was für mich dann sogar mein erstes diesjähriges Preisgeld bedeutete.

Nortorf im Hagel ausgestiegen

28. März 2010

Einen Tag nach Ascheffel ging es nach Nortorf. Hier mussten bei gleicher Besetzung wie einen Tag vorher wiederum 116 km gefahren werden. Heute hatte ich mit Daniel sogar einen Teamkameraden im KTAB-Feld, da Daniel das gestrige C-Rennen gewonnen hat. Auf der flachen Runde sollte der Wind eine entscheidende Rolle spielen. Auf den ersten Windkantenstücken war ich dann aber im Bilde, sodass das Feld sich mittlerweile auf die Hälfte verringerte. Als dann die entscheidende Gruppe ging, war ich zu weit hinten und dazu auch schon etwas angeknockt. Somit waren vorne 16 Fahrer weg, wir dahinter mit 25 Fahrern. Als es dann 40 km vor Schluß anfing zu hageln und mir richtig kalt wurde, entschloß ich mich, das Rennen frühzeitig zu beenden. Ist besser so, da ich nämlich seit Tagen schon enen Schnupfenansatz habe.

Fazit: Sehr viele Rennkilometer gesammelt und dazu noch nach langer Zeit mit Jürgen Griese sowie Rainer und Marlies alte Freunde wieder gesehen, worüber ich mich echt sehr gefreut habe.

in Ascheffel auf Platz 31, aber 6. bester Deutscher

27. März 2010

Dieses Wochenende ging es nach Schleswig-Holstein. Am Samstag in Ascheffel musste ich 116km auf einer welligen Runde mit 120 anderen Fahrern zurück legen. Am Start waren die Deutschen weit in der Unterzahl, die Dänen stellten u.a mit Ihren KT-Teams das größte Kontingent der Fahrer. Für mich ging es darum, Rennkilometer zu sammeln. Das Rennen verlief dann sehr spannend bis zum Schluß. Ich fuhr in der letzten Runde im mit ca. 25 Fahrern recht klein gewordenen Hauptfeld, vor uns waren insgesamt 25 Fahrer, in vereinzelten Gruppen mit einem Vorsprung von 1 min auf uns. Wir kamen aber auch nicht näher. Am Ende war ich 31., und 6. bester Deutscher, Womit ich doch sehr zufrieden war, wenn man bedenkt, dass ich in der vergangenen Woche gerade mal 45km trainiert habe.

Team-Präsentation vom Team Rheinhessen

23. März 2010

Am vergangenen Sonntag fand die Team-Präsentation vom Team Rheinhessen auf der RLP- Ausstellung in Mainz-Hechtsheim statt. Bei dem Team bin ich ja bekanntermaßen Spieler-Trainer. Ich werde den Jungs in Ihrer ersten Saison in der Männer-Klasse noch einige Tips mit auf dem Weg geben, bevor ich mich dann in den sportlichen Ruhestand begebe.

Platz 19 beim Saisonstart in Surwold

20. März 2010

Heute stand nun das erste Rennen meiner letzten aktiven Saison auf dem Programm. In Suwold musste ich 9 Runden fahren, was 96,3 km entsprach. Mit einer gewissen Portion Skepsis stand ich dann bei regnerischen Wetter mit fast 150 Fahrern am Start, denn meine Vorbereitung war diesen Winter etwas suboptimal. Es lief dann aber gar nicht schlecht. Ich hatte nie Probleme im immer kleiner werdenden Feld, hinten raus ging es sogar immer besser. Am Ende waren insgesamt 7 Fahrer vor dem Feld, so dass es im Feld um Platz 8 ging. Ich fuhr das Finale etwas bedacht, da ich nichts riskieren wollte. Spurtete somit im 50köpfigen Feld auf den Gesamtplatz 19. Na, das lässt sich doch sehen. Hätte ich selber gar nicht mit gerechnet. Aber eins muß ich noch los werden. Dreckig war es, einfach unglaublich, ein echter Härtetest fürs Material, den das Stevens-Rad super überstanden hat. Übrigens hat Ron Pfeifer vom Team Rheinhessen das C-Rennen gewonnen. Ich freue mich schon jetzt auf die ersten gemeinsamen Rennen.

   

Kommendes Wochenende geht’s los

15. März 2010

Am kommenden Wochenende geht es nun endgültig los in meine letzte aktive Saison. Samstag steht das erste Rennen in Surwold auf dem Programm. Dort werde ich mich mit vielen Niederländern (in der Meldeliste sind in der KTAB-Klasse 150 Fahrer um die Wette fahren, wobei es für mich in den ersten Rennen darum gehen wird, erst einmal einige Rennkilometer zu sammeln. Ich werde die ersten Rennen jedenfalls als Formaufbau sehen.

Einen Tag später steht dann die Teampräsentation vom Team Rheinhessen auf dem Programm. Auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung in Mainz-Hechtsheim werde ich ab 12 Uhr mit meinen Teamkollegen in Halle 3 in der „Sportwelt“ auf der Bühne allen Rede und Antwort stehen. Hierzu seid Ihr natürlich auch alle herzlich eingeladen.

Zurück im kalten Deutschland

8. März 2010

So, nun bin ich wieder zruück im kalten Deutschland. Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass ich zurück komme und hier auch der Frühling einzug gehalten hat, aber da habe ich mich arg getäuscht. Gestern bei meiner Ausfahrt über 60 km wehte so ein eisiger Wind, dass mir fast die Ohren abgefallen sind. Brrrr, war das kalt, wobei ich ja wenigstens die Sonne mitgebracht habe von Mallorca, denn es war strahlend blauer Himmel. In 2 Wochen geht nun meine letzte aktive Saison los, wobei die ersten Rennen für mich eher zum Formaufbau dienen. Die ersten Rennen von mir findet Ihr unter Termine 2010.

Trainingslager Mallorca 11. Tag und Abreise

5. März 2010

Heute war nun der letzte Tag vom Trainingslager auf Mallorca. Geplant war, nochmal ein Ründchen zu drehen. Der Blick morgens aus dem Fenster verhieß aber nichts gutes. Bedeckter Himmel und dazu mal wieder extremer Wind und eine emfindliche Kühle. Ich sollte wohl schon mal auf die kalten Temperaturen in Deutschland vorbereitet werden. Nun ja, pünktlich um 10 Uhr ging es dennoch los. Es ging geradewegs nach San Salvador, einmal hoch und wieder zurück. Macht somit nochmal 100 km. Aber die Rückfahrt war vielleicht zäh, es war ein extrem kalter Gegenwind, ein Glück blieb es zumindest trocken. Nun sitze ich in der Lobby des Hotels und warte auf den Transfer zum Flughafen.

Mit 1450 km bin ich ja knapp unter meinem angestrebten Ziel von 1500 km geblieben. Aber durch den Regentag war das nicht anders möglich. Muß aber sagen, die Vorbereitung hier habe ich auch gebraucht, denke, dass ich jetzt bei den ersten Rennen zumindest keine Probleme haben werde. Bin selbst gespannt, wie es laufen wird.

Trainingslager Mallorca 10. Tag

4. März 2010

Heute war das Wetter ein Glück wieder besser. Sonne pur war angesagt. Somit stand einer großen Runde nichts im Wege. Da in den Bergen die Wolken hangen, ging es über Arta, Porto Cristo, Santani nach Llucmayor. Hier wurde eine Kaffeestop auf dem Marktplatz eingeschoben und ihr werdet es kaum glauben, in der Sonne waren da sage und schreibe 36 Grad. Da auf dem Hinweg nur Gegenwind war, kam der Lohn nach der Kaffeepause, mit Rückenwind ging es heim. Am Ende standen bei mir 185 km auf dem Tacho. Das lässt sich doch sehen. Und ich muß sagen, zum ersten Mal hatte ich das Gefühl in diesem Jahr, dass ich langsam Druck auf dem Pedal habe. Naja, wird ja auch langsam Zeit, dass das Training fruchtet, denn morgen geht es ja wieder heim. Und ihr werdet es kaum glauben, ich freue mich so sehr darauf nach Hause zu kommen und endlich wieder meine zukünftige Frau Michi in den Arm nehmen zu können.

Trainingslager Mallorca 9. Tag

3. März 2010

Der heutige Tag begann mit extrem bedeckten Himmel. Um halb zehn fing es dann auch an zu regnen. Ich beschloß erst einmal das Training zu verschieben. Meine Jungs vom Team Rheinhessen meinten dann aber, wir könnten doch los fahren, so machten wir uns um 11 Uhr auf den Weg. Die erste halbe Stunde hielt das Wetter dann auch, danach fing es dann aber erst an zu nieseln und dann sogar an zu regnen, so dass es wieder in Richtung Hotel ging. Ich war pitschenass als ich wieder am Hotel war und kühl war es dazu auch noch, denn 13 Grad und Regen braucht man hier auf Mallorca nun wirklich nicht. Am Ende standen fast 60 km zu buche, wobei wir davon 10 km etwas schneller bewältigt haben.